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Anne Will in der Suppenküche v. 9.2.2009

Gestern abend war es wieder soweit! Anne Will diskutiert über Rentnerarmut. 2% aller heutigen Rentner besuchen eine öffentliche Suppenküche, sie sind arm. Das ist heute.
Was soll das ganze öffentliche Geschwafel. Warum sagt uns denn keiner die Wahrheit? Wieviel arme Rentner sind es denn in 10, 20 oder 30 Jahren? Sind es dann 10%, 20% oder noch mehr?
Wie sollen Menschen für Ihr Alter vorsorgen, wenn sie über Minijobs oder Geringverdienst nichts übrig haben zum Vorsorgen?
Auf alle diese Fragen gibt die Politik keine Antwort.
Mit der AGENDA 2010 und sog. Hartz IV-Politik sind die Probleme weiter verschärft worden. Als man begann, die Besteuerung der Renten mit der Besteuerung der Bematenpensionen anzugleichen, hat man einen entscheidenden Fehler gemacht.
Durch die ansteigenden Freibeträge, die nun jeder für seine Beiträge zur gesetzlichen Rentenversicherung geltend machen kann, hat der Arbeitnehmer zwar mehr Geld in der Tasche – aber er gibt es aus.
Anstatt dieses freigesetzte Geld in eine kapitalgedeckte “Bürgerversicherung” zu reinvestieren und damit eine 4. Säule der Altersversorgung zu schaffen, hat sich der Staat wieder einmal der Beliebigkeit hingegeben.
Was also ist zu tun?

Steuerersparnisse durch Beiträge in die gesetzliche Rentenversicherung müssen in eine Pflichtversicherung eingezahlt werden.
Not tut ein flexibles und kapitalgedecktes Produkt als 4. Säule neben Gesetzlicher Rente, Privater und betrieblicher Altersversorgung.

Dies würde die Probleme insgesamt nicht beseitigen, wäre aber ein erster Schritt.

Beste Grüsse Thomas Podella